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Patientensicherheit

Bild: Fotocomp, Straubing
Bild: Fotocomp, Straubing

Ihre Sicherheit steht bei uns an erster Stelle!

Patientenidentifikation

Nur wenn der richtige Patient die richtige Behandlung erfährt, kann unsere medizinische Versorgung erfolgreich sein. Voraussetzung hierfür ist, dass wir jeden Patienten zu jedem Zeitpunkt identifizieren können. Deshalb sichern wir die Patientenidentifikation sowohl am Standort Prüfeninger Straße als auch in der Frauen- und Kinderklinik St. Hedwig mittels eines Patientenarmbandes. Ihre betreuende Pflegekraft beantwortet Ihnen gerne offene Fragen zu diesem Thema.

System zur Notfalleinschätzung

Das Patientenaufkommen in Notfallzentren ist schlecht planbar. Um die Patientensicherheit auf höchstem Niveau garantieren zu können, haben wir deshalb im Notfallzentrum Prüfeninger Straße und im KUNO Kinder-Notfallzentrum in der Klinik St. Hedwig ein System zur Feststellung der Behandlungsdringlichkeit eingeführt. Mit Hilfe des sogenannten Manchester Triage-Systems sind wir in der Lage, möglichst schnell, aber dennoch sicher Behandlungsprioritäten festzulegen. Nach bestimmten Kriterien, wie beispielsweise Zustand und geäußerten Beschwerden, stellt unser speziell geschultes Pflegepersonal die Dringlichkeit des Falles fest. Dabei wird dem Patienten eine von fünf Farbstufen zugeordnet. Patienten der Farbstufe Rot sind in Lebensgefahr und werden sofort behandelt. Die Farbstufen Orange, Gelb, Grün und Blau zeigen Behandlungsprioritäten in abnehmender Dringlichkeit an.

Hygiene

In unserem Krankenhaus werden umfangreiche Maßnahmen zur Gewährleistung der hygienischen Richtlinien umgesetzt. Wir möchten Sie im Hinblick auf Ihre ambulante Behandlung oder Ihren stationären Aufenthalt im Vorfeld über einige dieser Maßnahmen informieren. Unsere Hygienekommission prüft regelmäßig die Einhaltung der Hygienestandards und setzt zusammen mit der Geschäftsführung modernste Maßnahmen zum Hygienemanagement um. Sollten Sie Fragen zu diesem Themenfeld haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Alfons Klinger, Hygienebeautragter
Tel. 0941 369-3013
E-Mail: alfons.klinger(at)barmherzige-regensburg.de

Vorbeugung

  • Um Krankenhausinfektionen zu verhüten bzw. wirksam zu bekämpfen führen wir gem. § 23 Infektionsschutzgesetz eine systematische und kontinuierliche Überwachung (Surveillance) der einschlägigen Infektionserkrankungen durch.
  • Unser Instrumentarium wird nur in geprüften Geräten sterilisiert und der Aufbereitungsprozess regelmäßig durch ein externes Unternehmen geprüft. In relevanten Bereichen wie OP und Intensivstationen werden die Klimaanlagen gem. DIN 1946 regelmäßig kontrolliert.
  • Wir überprüfen regelmäßig die Resistenzlage von Krankheitserregern, um einen sorgfältigen Umgang mit Antibiotika zu gewährleisten.

Hygienestandards

  • Alle notwendigen hygienischen Maßnahmen sind für die Mitarbeiter, z.B. im Operationssaal schriftlich in einem Hygiene- und Desinfektionsplan, hinterlegt und verbindlich einzuhalten. Dazu zählen auch Standards zum Hygienemanagement bei speziellen Erkrankungen und Erregern.
  • Die Hygienefachkraft des Krankenhauses berät das Personal kompetent bei Fragen zum Umgang mit Patienten die sich z.B. mit multiresistenten Erregern, wie bspw. MRSA infiziert haben.
  • Um das Übertragungsrisiko so gering wie möglich zu halten, führen wir bei Patienten, die über das Notfallzentrum in unser Haus kommen, ein Suchprogramm (Screening) nach den Richtlinien des Robert Koch-Institutes durch, um ggf. mit entsprechenden Isoliermaßnahmen frühzeitig reagieren zu können. 

Schulungen des Personals

  • Wir führen regelmäßig Schulungen unserer Mitarbeiter zur Umsetzung der Hygieneanforderungen durch und unterweisen unser Personal bereits bei Dienstantritt zum richtigen hygienischen Verhalten. Insbesondere die Maßnahmen zur Umsetzung der Händehygiene nehmen einen Schwerpunkt in den hygienespezifischen Schulungen ein. An allen notwendigen Örtlichkeiten des Krankenhauses sind Desinfektionsmittelspender installiert.

Schutzkleidung

  • Unser Personal trägt im Umgang mit den Patienten entsprechend dem Arbeitsbereich spezielle Arbeits- und Schutzkleidung. Die fachgerechte Reinigung übernimmt ein spezialisiertes Institut.