Die Corona-Impfung

Mit der Impfung gegen SARS-CoV-2 besteht eine große Chance, in den kommenden Monaten die Corona-Pandemie einzudämmen und erneut ein Leben ohne erhebliche Einschränkungen zu führen. Aus heutiger Sicht können die Gefahr für Leib und Leben und die teils erheblichen Langzeitfolgen damit abgewendet werden. Die Impferfolgsrate der Impfstoffe von BioNTech, Moderna und AstraZeneca sind hoch, deren Nebenwirkungen mit denen anderer Impfungen vergleichbar.

Wir haben Ihnen nachfolgend viele Informationen zur Impfung zusammengestellt und werden diese laufend ergänzen. Sie haben so die Möglichkeit, gute und wissenschaftlich begründete Informationen zu studieren bevor Sie sich für oder auch gegen eine Impfung entscheiden.

Jeder geimpfte Mitarbeitende erhält einen Fragebogen zu möglichen Nebenwirkungen mit der Bitte, diesen in jedem Fall anonym auszufüllen und an das Institut für Arbeitsmedizin zurückzugeben. So können wir Ihnen konkret die eigenen Erfahrungen rückmelden.

Weiter empfehlen wir die Nutzung der Smartphone-App SaveVac 2.0 des Paul-Ehrlich-Institutes zur Unterstützung dessen epidemiologischer Untersuchungen. 
 

Wie wird die Impfung in den krankenhauseigenen „Impfzentren“ organisiert?

Standort Prüfeninger Straße (Stand 11.02.2021)

  • am 29.12. haben wir begonnen, unsere Mitarbeitenden gegen Sars-CoV-2 zu impfen
  • zur Verfügung stehen die Impfstoffe der Firmen BioNTech, Moderna und seit 9.2. entsprechend der aktualisierten Coronavirus-Impfverordnung vorzugsweise AstraZeneca. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den Impfstoffen besteht nicht.
  • in den Seminarräumen P1 und P2 ist ein Impfzentrum aufgebaut, in dem die persönliche Aufklärung, die Impfung und die Nachbeobachtung stattfinden wird
  • ein kleines Team aus Ärzten, MFAs und PTAs unter der Leitung von Fr. Dr. Burkhart-Reichl führt die Impfung durch und gewährleistet die damit verbundene Organisation und Sicherheit der Impfstoffzubereitung
  • alle Mitarbeitenden, die sich gerne impfen lassen möchten, werden gebeten, sich über das Anmeldeformular anzumelden.
    Auch diejenigen, die keinen Kontakt zu Patienten haben aber im Krankenhaus arbeiten, erhalten nach Cornavirus-Impfverordnung „Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität“ gegenüber der übrigen Bevölkerung.

Standort Klinik St. Hedwig (Stand 22.03.2021)

  • Ab sofort können alle impfinteressierte Mitarbeitende der Klinik St. Hedwig mit möglichem Patientenkontakt einen Impftermin im Impfzentrum am Standort Prüfeninger Straße unter der Tel. –92144 vereinbaren. Wenn Sie sich im Vorfeld noch nicht zur Impfung angemeldet haben, können Sie dies mit dem Anmeldeformular tun.


Weitere Informationen


Zur Impfung gibt es


Zum Impfstoff Comirnaty der Firma BioNTech gibt es


Zum Impfstoff der Firma Moderna gibt es


Zum Impfstoff der Firma AstraZeneca gibt es


Weitere Dokumente:

Positionspapier der gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der ständigen Impfkommission, des Deutschen Ethikrates und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Beschluss der STIKO für die Empfehlung der COVID-19-Impfung und die dazugehörige wissenschaftliche Begründung

Beschluss der STIKO zur 1. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung und die dazugehörige wissenschaftliche Begründung

Beschluss der STIKO zur 2. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung und die dazugehörige wissenschaftliche Begründung

Randolph HE, Barreiro LB. Herd immunity: understanding COVID-19. Immunity 2020; 
https://doi.org/10.1016/j.immuni.2020.04.012

Eine Studie zu den Langzeitfolgen von über 1700 Covid-19-Patienten sechs Monate nach Krankenhausaufenthalt aus Lancet: 6-month consequences of COVID-19 in patients discharged from hospital: a cohort study

Vom Paul-Ehrlich-Institut: Befragung zur Verträglichkeit der Impfstoffe gegen das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) mittels Smartphone-App SafeVac 2.0

Prof. Dr. Niels ZorgerÄrztlicher Direktor BBPR

Wir haben alle zur Verfügung stehenden Informationen inklusive den detaillierten Studiendaten ausgewertet und können demnach die Impfung gegen SARS-CoV-2 nur ausdrücklich empfehlen. Die vertretbaren potentiellen Nebenwirkungen stehen im keinen Verhältnis zu dem Segen eines Impfschutzes für den Einzelnen, die Risikogruppen, aber auch die gesamte Gesellschaft.