Karriere

Weiterbildung zur Praxisanleitung

Die zugrundeliegende Fachweiterbildung basiert auf den Richtlinien der DKG.

Die Anforderungen an die Ausbildung von zukünftigen Pflegefachkräften sowie die Einarbeitung neuer Mitarbeiter steigen im Hinblick auf die Qualitätsanforderungen in den Krankenhäusern.

Zudem sind die ausbildenden Einrichtungen nach dem (Kinder-) Krankenpflege- und Altenpflegegesetz verpflichtet, einen Praxisanleiter mit einer berufspädagogischen Zusatzqualifikation vorzuweisen.

Nicht nur die extrinsische Motivation macht einen Praxisanleiter notwendig.

Sie unterstützen das originäre Interesse eines Krankenhauses qualifizierten Nachwuchs für komplexe Pflegebedarfe zu fördern, die im Sinne der Patientenorientierung handeln.

Ziel und Abschluss der Weiterbildung

Aus Sicht der DKG hat die berufspädagogische Qualifizierungsmaßnahme das Ziel, Teilnehmern insbesondere die einschlägigen Kenntnisse über die Aufgaben, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sowie die speziellen pädagogischen und didaktisch-methodischen Fähigkeiten zu vermitteln.

Sie erhalten ein Zertifikat über den erfolgreichen Abschluss und ein Zeugnis mit den Prüfungsleistungen.

Für die Teilnahme erhalten Sie 25 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender.

Theorie und Praxis

Theoretische Weiterbildung

Der theoretische Unterricht umfasst unter anderem folgende Lernbereiche: 

  • Aufgabengebiet des Praxisanleiters 
  • Psychosoziale und kommunikative Kompetenzen
  • Pädagogische Kompetenzen in der Erwachsenenbildung 
  • Pflegewissenschaft und Praxis 
  • Kompetenzen zu pflegerelevanten Rechtsfragen

Ausbildungsdauer

Die Weiterbildung besteht aus einer Grundlagenphase und einer Aufbauphase.

  •   Grundlagenphase  80 Unterrichtsstunden
  •   Aufbauphase        120 Unterrichtsstunden

Insgesamt absolvieren Sie 200 Unterrichtsstunden im Rahmen der Weiterbildung zur/zum Praxisanleiter/in.

Praktische Weiterbildung
  • Hospitation im Unterricht der Berufsfachschule
  • Hospitation bei einer Praxisbegleitung

Bewerbung

Zugangsvoraussetzungen

Diese Ausbildung richtet sich an examinierte Gesundheits- und Kranken-/Kinderkrankenpflegepersonen mit mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Krankenpflege/Kinderkrankenpflege.

Für die fachkundige Anleitung im Rahmen der Ausbildung von operationstechnischen Assistentinnen und Assistenten (OTA) sind ebenfalls Operationstechnische  Assistentinne und Assistenten geeignet, die über eine Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren sowie über eine berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von mindestens 200 Stunden (Weiterbildung zum Praxisanleiter) verfügen.

Ihre Bewerbung

Bitte reichen Sie eine aussagekräftige Bewerbung mit folgenden Unterlagen ein:

  • Anmeldung 
  • Lebenslauf mit Lichtbild 
  • Nachweis über die Namensführung (Geburts- oder Heiratsurkunde etc.)
  • Nachweis über die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung 
  • Nachweis über eine zweijährige Tätigkeit in der Kranken- oder Kinderkrankenpflege

Lehrgangsgebühren

Lehrgangsgebühren: 990,00 Euro.

Nach §4 Nr. 22a UStG ist die Weiterbildung umsatzsteuerfrei.