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Mehr Präzision, mehr Möglichkeiten

(25.06.2026)

Unser Krankenhaus investiert für die Strahlentherapie in einen Linearbeschleuniger der neuesten Generation.

„Ein wichtiger Schritt ist geschafft!“, fasste Chefarzt Professor Dr. Stefan Körber seine Gefühlslage bei der Vorstellung des neuen Linearbeschleunigers an unserer Klinik für Strahlentherapie zusammen und ergänzte: „Denn mit dieser Neuanschaffung können wir unsere Patientinnen und Patienten noch gezielter auf ihrem Genesungsweg unterstützen.“ Die Inbetriebnahme des neuen Linearbeschleunigers Ende Mai bildete den Abschluss eines komplexen und gut drei Monate andauernden Umbau- und Installationsprozesses. Unter den Ehrengästen zur Vorstellung des High End-Geräts begrüßte das Krankenhaus auch Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, und den Bayerischen Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. 

Linearbeschleuniger arbeitet hochpräzise und maximal schonend 

Mit dem gewählten Modell hat sich unser Krankenhaus für einen Linearbeschleuniger der neuesten Generation entschieden. Er ermöglicht eine noch exaktere Bestrahlung von Tumoren, schont dadurch das umliegende Gewebe und minimiert so Nebenwirkungen. Gleichzeitig besitzt das Gerät KI-gestützte Bildgebung, die unter anderem die Sichtbarkeit von Tumoren aber auch von gesundem Gewebe verbessert. Dazu führte Professor Körber aus: „High Tech ist ein wichtiger Bestandteil unseres Fachgebiets. Doch wie jedes Medizingerät entfaltet auch der Linearbeschleuniger sein volles Potenzial erst durch die Menschen, die es bedienen und die unsere Patientinnen und Patienten vor, während und nach der Behandlung begleiten.“ Unterstützt wird die Hardware durch eine neuartige Planungssoftware, die ebenfalls KI-Unterstützung erlaubt und so die Bestrahlungsplanung beschleunigt. Insgesamt investiert unser Träger rund 4 Millionen Euro, das Großprojekt wird vollständig aus Eigenmitteln gestemmt. „Das ist ein starkes Zeichen für das kluge und nachhaltige Wirtschaften des Krankenhauses Barmherzige Brüder Regensburg. Es ist ein Beispiel dafür, wie konsequente Patientenorientierung und Weitsicht direkt den Bürgerinnen und Bürger vor Ort zugutekommt“, betonte Füracker.

Wichtiger Baustein für die zukunftssichere Versorgung von Krebspatienten in der Region

Rund 60 Prozent aller Krebspatientinnen und -patienten werden im Laufe ihrer Behandlung bestrahlt. Auch für Menschen mit gutartigen Erkrankungen, wie beispielsweise Fersensporn, Handarthrosen oder Tennisellbogen kommen strahlentherapeutische Ansätze in Frage. Am Standort Regenburg sowie den Medizinischen Versorgungszentren in Cham und Straubing behandelt das Team um Professor Körber jährlich circa 3.000 Menschen. Ministerin Gerlach betonte: „Immer mehr Patientinnen und Patienten profitieren heute von modernen Strahlentherapien. Mit einer Investition in Millionenhöhe leistet das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Heilungschancen und verhilft damit letztlich zu mehr Lebensqualität. Dank des Einsatzes neuester Technik mit KI-Unterstützung werden noch präzisere und patientenschonendere Behandlungen möglich. Das ist ein starkes Signal für eine verlässliche und zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung in Bayern.“

Der Einbau des neuen Linearbeschleunigers und der Umbau der Räumlichkeiten während der letzten drei Monate geschah im laufenden Betrieb, um die oft lebensrettende Therapie nicht zu verzögern. Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Martin Baumann bedankte sich beim Team der Strahlentherapie für den außergewöhnlich hohen Einsatz, beim hauseigenen Bautrupp und den Fremdfirmen für die hervorragende Zusammenarbeit und den Patientinnen und Patienten für ihre Geduld und Flexibilität: „Ein solches Großprojekt gelingt nur durch ein starkes Miteinander, bei dem alle Rädchen perfekt ineinandergreifen.“