Abteilung für Nuklearmedizin

PET/CT

Bei diesem Untersuchungsverfahren handelt es sich um die Kombination einer nuklearmedizinischen Untersuchung (PET) mit einer CT, die in einem Untersuchungsgang zum Einsatz kommen.

Zur Anwendung kommen verschiedene radioaktive Marker (z.B. Fluor-18-markierte Glucose bzw. FDG), die in die Armvene appliziert werden. Analog zu Gammakamera wird auch hier die Verteilung des Radiopharmakons im Körper abgebildet. Die Untersuchungen von Krebserkrankungen bildet die Hauptanwendung dieses Verfahrens. Als  weitere Einsatzgebiete können beispielsweise die Fokussuche bei unklarem Fieber oder Metastasensuche genannt werden.

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten der Untersuchung nur für folgende Indikationen:

  • Primärstaging und Rezidiv-Diagnostik des klein- und nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms
  • Differentialdiagnose eines  Lungenrundherdes bei Patienten mit erhöhtem OP-Risiko oder falls invasive Diagnostik nicht möglich
  • Zur Detektion von Lymphknotenmetastasen bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren
  • Zur Tumorsuche bei Lymphknotenmetastasen im Halsbereich eines unbekannten bösartigen Tumors (CUP-Syndrom)
  • In der Nachsorge von Patienten mit Kehlkopfkarzinom und zur Entscheidungsfindung einer Probeentnahme, sofern der Verdacht auf Rezidiv oder Persistenz der Erkrankung im Raum steht
  • Restaging bei Non-Hodgkin-Lymphom nach Abschluss der Behandlung und Restbefund im CT von über 2,5 cm
  • Primärstaging/Restaging beim Hodgkin-Lymphom im Kindesalter

In allen anderen Fällen ist eine Kostenübernahme der Krankenkasse vor der Untersuchung erforderlich. Private Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten aller PET-Untersuchungen. Die Nachfrage und Zusicherung der Kostenübernahme wird angeraten. Andernfalls trägt der Patient die Kosten selbst.

Bei uns verwendete PET-Tracer:

  • Fluor18-Deoxyglucose (FDG)
  • Fluor18-Ethyl-Thyrosin (FET)
  • Fluor18-Cholin (FEC)
  • Fluor18-Dopa
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