Alterstraumatologie
Alterstraumatologie

 

 

 

Station für Alterstraumatologie
Tel. +49 (0)941 369-3290

 

 


Für die Gesundheit und Eigenständigkeit älterer Menschen

Ältere Menschen verlieren in Folge eines Unfalls oder Sturzes und der damit verbundenen Verletzung wie beispielsweise ein Oberschenkelbruch häufig ihre häusliche Selbständigkeit. Aufgrund akuter oder chronischer internistischer Begleiterkrankungen stellt uns  deswegen die Behandlung älterer Patienten  vor komplexe medizinische  Anforderungen. Unsere Station der Alterstraumatologie ist speziell auf die Bedürfnisse dieser Patienten ausgerichtet mit dem Ziel, die Selbstständigkeit wie vor dem Unfall oder Sturz wiederherzustellen. Im Zentrum der medizinischen Versorgung alterstraumatologischer Patienten steht dabei die enge professionelle Zusammenarbeit zwischen Unfallchirurgen und Internisten/Geriatern.

Unter gemeinsamer Leitung durch Prof. Dr. Bernd Füchtmeier, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin und Prof. Dr. Ute Hoffmann, Chefärztin der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie, erfolgt eine intensive Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Pflegenden, Physio- und Ergotherapeuten, ggf. Logopäden, Ernährungsberatern, Psychologen, Sozialarbeitern und Seelsorgern. Regelmäßig stattfindende teaminterne Fortbildungen fördern den gemeinsamen Austausch und ermöglichen eine fachliche Versorgung auf höchstem Niveau.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit als Herzstück der Behandlung

Die Behandlung unserer Patienten in der Alterstraumatologie erfolgt durch eine intensive, und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit zwischen Therapeuten, Ärzten sowie weiteren Berufsgruppen und ist Voraussetzung für das Erreichen unserer Behandlungsziele. Neben der täglichen Visite werden sämtliche Therapiemaßnahmen in wöchentlichen Teambesprechungen und der verschiedenen Berufsgruppen auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Die Begleiterkrankungen des Patienten werden dabei durch verschiedene Maßnahmen berücksichtigt:

  • spezielle Operationstechniken
  • angepasste Schmerztherapie
  • frühzeitige Mobilisation und erweiterte Therapiemöglichkeiten durch beispielsweise Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie
  • aktivierende Pflege, orientiert an den Ressourcen des Patienten
  • psychologische Betreuung

Das geriatrisch-internistische Behandlungsteam der Alterstraumatologie achtet bei der Behandlung der Patienten auf internistische Krankheiten, Erkennung und Therapie von perioperativen Komplikationen (Schmerzen, Delir) sowie Diagnostik und Therapie der zum Sturz führenden Erkrankungen, wie beispielsweise Gangstörung, Ohnmachtsanfall und Osteoporose. Im Fokus der unfallchirurgischen Behandlung liegt die nach aktuellsten Empfehlungen optimierte, operative Versorgung und Nachsorge der zugezogenen Fraktur. Bei all diesen Therapiemaßnahmen steht stets der Erhalt der Mobilität des Patienten im Mittelpunkt.

Alle anderen Kliniken des Krankenhauses Barmherzige Brüder Regensburg (einschließlich Radiologie und Anästhesiologie) können im Bedarfsfall rund um die Uhr hinzugezogen werden.

Eigenständigkeit und Lebensqualität als Ziel

Ziel unserer Therapiemaßnahmen ist es dem Patienten zu ermöglichen, in sein gewohntes Umfeld zurückzukehren und ein Höchstmaß an Eigenständigkeit sowie Lebensqualität zu erreichen.

Unser spezieller Blick liegt darauf, die eigene Handlungskompetenz und die Selbstständigkeit des Patienten zu fördern und zu stärken. Dies beinhaltet sowohl rehabilitative als auch präventive Maßnahmen, die umfassend und mit ganzheitlichem Blick auf den Patienten angewendet werden und sich stets an dem individuellen physischen und auch psychischen Bedarf des Patienten orientieren. Die noch vorhandenen oder potentiellen Fähigkeiten der Patienten unserer Alterstraumatologie sollen, soweit als möglich, gefördert und mit einbezogen werden. Besonderer Wert wird hierbei auf die Wiederherstellung der Selbständigkeit im täglichen Leben und damit die Vermeidung der Pflegebedürftigkeit gelegt.