Adipositaszentrum

BMI-Check: Habe ich Adipositas?

Habe ich Normalgewicht? Oder bin ich schon übergewichtig, vielleicht sogar fettleibig? Berechnen Sie Ihren Body-Mass-Index (BMI). Er beschreibt das Verhältnis von Körpergröße zu Körpergewicht und liefert eine Orientierung dafür, ob Sie Ihrer Gesundheit zuliebe an Ihrem Körpergewicht arbeiten sollten.

BMI Tabelle der WHO

Die gängigste Formel, die in der Regel auch bei Studien verwendet wird, ist die der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese wird auch von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) genutzt:

Der ideale BMI liegt zwischen 20 und 25. Ab einem BMI von 25 spricht man von Übergewicht. Eine Adipositas liegt nach Definition der WHO ab einem BMI von 30 vor. Dabei werden drei Schweregrade unterschieden:

  •     Adipositas Grad I (BMI zwischen 30 und 34,9)
  •     Adipositas Grad II (BMI zwischen 35 und 39,9)
  •     Adipositas Grad III (BMI größer 40)

Ab einem BMI von 35 und mehr sind Sie bereits stark adipös. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit leiden Sie durch dieses Übergewicht bereits an Folgeerkrankungen wie Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Schlafapnoe oder degenerativen Skeletterkrankungen.

Bei einem BMI von 35 in Verbindung mit schweren Begleiterkrankungen oder ab einem BMI von 40 leiden Sie definitionsgemäß an einer extremen (sogenannten morbiden) Adipositas, die bereits 1997 von der WHO weltweit als chronische Krankheit anerkannt wurde.

Am besten rufen Sie erst einmal unsere Leitstelle an. Danach können wir schon besser abschätzen, wie wir Ihnen am besten helfen können. Wir können Ihnen den richtigen Spezialisten weiterempfehlen oder vereinbaren mit Ihnen einen Termin in unserer chiurgischen Adipositassprechstunde.

Aussagekraft der WHO Tabelle

Für Kinder und Jugendliche gelten differenzierte Bewertungen. Der Grund: Im Laufe ihres Wachstums ändert sich die Körperzusammensetzung häufig. Manche schießen einfach nur rasch in die Höhe, andere wachsen eher in die Breite. Hinzu kommt, dass sich der Muskel- und Fettanteil geschlechtsspezifisch entwickelt. Jungs haben tendenziell einen höheren Muskelanteil als Mädchen. Viele Mediziner ziehen deshalb zur genauen Beurteilung zusätzlich geschlechtsspezifische Wachstumskurven heran. Sollten Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind zu viel oder zu wenig wiegt, sprechen Sie am besten mit dem Kinderarzt darüber. Setzen Sie das Kind auf keinen Fall eigenständig auf Diät.

Ebenfalls differenzieren muss man, dass der BMI-Wert weder Körperbau noch die Verteilung von Körperfett und Muskelmasse berücksichtigt. Ein gut trainierter Sportler mit großer Muskelmasse etwa kann den gleichen BMI haben wie ein untrainierter Mensch mit wenig Muskeln und viel Körperfett. Gemessen an seinem BMI wäre manch Boxer sogar fettleibig. Heute weiß man auch: Menschen bei denen sich der Speck eher um den Bauch verteilt, haben ein höheres Herz-Kreislauf-Risiko als Übergewichtige, bei denen das Fett auf der Hüfte sitzt. Deshalb gibt es auch durchaus andere Einteilungen. Beispielsweise hat das amerikanische National Research Council (NRC) 1989 eine Tabelle eines normalen Body Mass Index Bereiches nach Alter veröffentlicht.

Betrachten Sie Ihren BMI deshalb als Richtwert und sprechen im Zweifelsfall mit Ihrem Arzt.

Die BMI-Formel

Der BMI wird nach einer einfachen Formel berechnet:

Körpergewicht (in Kilogramm) geteilt durch das Quadrat der Körpergröße (in Metern).

Ein Beispiel für 175 cm Körpergröße und 70 kg Gewicht:

BMI = 70 / (1,75 * 1,75) = 22,86

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