Klinik für Onkologie und Hämatologie

BRUSTKREBS (MAMMAKARZINOM)

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jede 8. Frau in Deutschland erkrankt statistisch an einem Brustkrebs. Die Diagnose dieser Erkrankung wird meist zwischen dem 50.-70. Lebensjahr gestellt. Durch eine höhere Sensibilisierung und durch Vorsorgeprogramme wird Brustkrebs heute meist in einem frühen Stadium diagnostiziert. Dank neuer Entwicklungen in Diagnostik und Therapie ist die Zahl der Frauen, die von ihrer Brustkrebserkrankung geheilt werden können, in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Wer sind meine Ansprechpartner?

Als Teil des Brustzentrums Regensburg ist die Abteilung für Onkologie und Hämatologie in Kooperation mit der Klinik für Frauenheilkunde und Gynäkologie der Klinik St. Hedwig auf die Therapie von Brustkrebserkrankungen spezialisiert.

Foto von Dr. Andrea Hofstädter, Geschäftsführende Oberärztin am Brustzentrum des Krankenhauses Barmherzige Brüder Regensburg – Klinik St. Hedwig
Oberarzt Dr. Heribert Stauder, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie; Palliativmedizin

Ansprechpartner

Bei Fragen helfen Ihnen gerne weiter:

Oberärztin Dr. Andrea Hofstädter
Klinik für Frauenheilkunde und Gynäkologie
Tel. +49 (0)941 369 5206

Oberarzt Dr. Heribert Stauder
Klinik für Onkologie und Hämatologie
Tel. +49 (0)941 369 2151


Einen Termin für die Sprechstunde können Sie gerne über das Sekretariat des Brustzentrums unter der Tel. +49 (0)941 369 5201 vereinbaren.

Diagnose

Jede Veränderung im Bereich der Brust sollte einer Abklärung zugeführt werden. Häufig zeigen sich als erste Anzeichen eines Brustkrebserkrankung Hautveränderungen, Verhärtungen, Knoten in der Achselhöhle oder eine Einziehung der Brustwarze. Durch die Mammographie – eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust – und eine Ultraschalluntersuchung lässt sich dann der Verdacht auf eine Brustkrebserkrankung erhärten. Gesichert wird die Diagnose aber letztlich nur durch eine feingewebliche Untersuchung (Stanzbiopsie, Vakuumbiopsie), die schmerzfrei durchgeführt werden kann.

Behandlung

Obwohl Brustkrebserkrankungen von einem einzigen Organ ausgehen, kann die Therapie bei den einzelnen Patientinnen sehr unterschiedlich sein. Grund hierfür sind sowohl verschiedene Tumorstadien wie auch eine unterschiedliche Tumorbiologie. Von daher benötigt nicht jede Patientin eine Chemotherapie, oftmals lässt sich die Erkrankung alleine durch Operation und eine antihormonelle Therapie, eventuell in Verbindung mit einer Nachbestrahlung heilen. Bei Patientinnen mit höherem Risikoprofil bleiben die Chemotherapie und sogenannte Antikörpertherapien wichtige Therapiebausteine, die allerdings heute wesentlich nebenwirkungsärmer  durchgeführt werden können. Die Frage nach der „richtigen“ Therapie für jede Patientin ist dabei nicht in die Beliebigkeit des Arztes gelegt, sondern ist geregelt durch bundesweite Leitlinien und die interdisziplinären Therapieempfehlungen der zertifizierten Brustzentren, wie zum Bespiel dem Brustzentrum Regensburg. Hier wird für jeden einzelnen anonymisierten Fall einer Brustkrebserkrankung durch die unterschiedlichen Fachexperten eine individuelle Therapieempfehlung abgegeben.

Ein Job mit Herz – Ihre Karriere bei den BarmHERZigen Brüdern
Ein Job mit Herz – Ihre Karriere in der Onkologie und Hämatologie

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