Orden

Der Orden der Barmherzigen Brüder

Weltweite Verbreitung und Krankenhäuser in Bayern

Der Orden der Barmherzigen Brüder geht auf das Wirken des heiligen Johannes von Gott (1495 – 1550) zurück, der im spanischen Granada seine Berufung darin fand, Kranke und Hilfsbedürftige in sein Hospital aufzunehmen. Er gilt als Pionier einer modernen Krankenpflege.

Heute zählt der Orden weltweit über 1.000 Ordensmänner (davon 18 in der Bayerischen Ordensprovinz). Mit etwa 65.000 angestellten und 8.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern und 300.000 Förderern ist er auf allen fünf Kontinenten in 53 Ländern vertreten. In rund 430 Einrichtungen und Diensten wirkt der Orden für eine Vielzahl von kranken, behinderten, armen und hilfsbedürftigen Menschen. 

Die Barmherzigen Brüder in Bayern tragen Verantwortung für 6 Krankenhäuser, das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg mit der Klink St. Hedwig, das Paul Gerhardt Haus in Regensburg, das Krankenhaus Barmherzige Brüder München, das Krankenhaus St. Barbara Schwandorf und das Klinikum St. Elisabeth Straubing.

Außerdem gehören folgende Einrichtungen zum Orden:

  • 4 Regionen der Behindertenhilfe (Mittelfranken, Niederbayern, Oberbayern, Oberpfalz)
  • 2 Alten- und Pflegeheime
  • 6 Medizinische Versorgungszentren (MVZ)
  • Johannes-Hospiz München
  • Sebastianeum Bad Wörishofen
  • 2 Servicegesellschaften für alle Dienstleistungen rund um Kliniken und Patienten an allen Standorten, die BBSG GmbH und SBK Service GmbH

Barmherzige Brüder Bayern

Eine Idee sucht neue Wege - Die Barmherzigen Brüder in Bayern

Mehr Erfahren

Weitere Informationen über den Orden der Barmherzigen Brüder in Bayern oder über seine Krankenhäuser in Bayern:

Missionsprojekt 2021 – Hilfe für Batibo

Von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen tobt seit 2017 im Westen Kameruns ein blutiger Bürgerkrieg. Unabhängige Organisationen berichten von schweren Menschenrechtsverletzungen und mittlerweile tausenden Toten. Laut Vereinten Nationen sind inzwischen mehrere hunderttausend Menschen auf der Flucht, geschätzt 700.000 Kinder können wegen der anhaltenden Gewalt keine Schule besuchen. Mitten in diesem Krisengebiet liegt Batibo und das dort von den Barmherzigen Brüdern betriebene Krankenhaus.

WORUM GEHT ES IN DEM KONFLIKT?
Der Ursprung des Bürgerkriegs reicht weit zurück: Nach dem ersten Weltkrieg wurde die vormalige deutsche Kolonie Kamerun aufgeteilt: Vier Fünftel des Territoriums wurden Frankreich zugeschlagen, der westliche Teil von Großbritannien verwaltet. Seit der Unabhängigkeit des Landes in den 1960er Jahren gibt es in Kamerun demzufolge zwei Amtssprachen, zwei Bildungssysteme und zwei Rechtssysteme. Die anglophone Minderheit im Westen aber fühlt sich zunehmend benachteiligt und fordert seit Jahren mehr Anerkennung ein. Vor circa vier Jahren eskalieren die Auseinandersetzungen. Die mehrheitlich französisch sprachige Regierung reagiert mit harter Hand auf die Proteste, als Reaktion entstehen auf der Gegenseite Separatistengruppen. Der Konflikt wird zunehmend brutaler geführt: Schließungen wichtiger Einrichtungen wie beispielsweise Schulen werden erzwungen, ganze Dörfer niedergebrannt, Menschen eingeschüchtert, entführt oder ermordet. Oft lässt sich nicht mehr nachvollziehen, welche Seite für welche Taten verantwortlich ist. Nur eines ist klar: Den hohen Preis für die Auseinandersetzungen zahlt einmal mehr die Zivilbevölkerung.

WIE HELFEN DIE BARMHERZIGEN BRÜDER IN DER REGION?
Der Konflikt hat unmittelbare Auswirkungen auf die medizinische Versorgung in der Region. Ein Großteil der Gesundheitseinrichtungen wurde zerstört oder ist nicht mehr in Betrieb. Im Sommer 2021 mussten auch „Ärzte ohne Grenzen“ aufgrund der äußerst widrigen Umstände im Land und mangels behördlicher Unterstützung ihr Engagement beenden. Auch in der Region um Batibo ist die Lage prekär: Die Kreisklinik wurde aufgrund der unsicheren Lage bereits geschlossen. Allein das vom Orden der Barmherzigen Brüder betriebene Krankenhaus ist noch offen und bietet als einziger Gesundheitsdienst überlebensnotwendige Hilfe. Trotz großer Unsicherheit und wiederholten Plünderungen konnten im Jahr 2020 13.640 ambulante und stationäre Leistungen erbracht werden, darunter Maßnahmen zur Versorgung für Mutter und Kind, zur Erstversorgung, zur Traumatologie sowie zur Behandlung von Infektionskrankheiten.

WIE KÖNNEN SIE HELFEN?
Aufgrund der anhaltend schwierigen Lage kann das Krankenhaus derzeit seine Ausgaben nicht über reguläre Einnahmen und sonstige Ressourcen decken. Die Verantwortlichen vor Ort sind deshalb dringend auf Ihre Spende angewiesen.

BITTE HELFEN SIE MIT!
Wir, die Barmherzigen Brüder, haben den festen Wunsch, vor Ort zu bleiben! Jetzt werden wir am meisten gebraucht! Wir wollen den Menschen den überlebensnotwendigen Zugang zu gesundheitlicher Grundversorgung auch weiterhin sichern!

Missionsprojekt 2021

Die Barmherzigen Brüder bitten um Unterstützung für ihr Krankenhaus in Batibo, Kamerun.

GEMEINSAM SCHAFFEN WIR DAS!


Mit 300.000 Euro können die Barmherzigen Brüder das Krankenhaus vier Jahre lang weiter betreiben! Ihre Spende geht direkt nach Batibo und hilft Menschenleben zu retten!

Helfen Sie mit!

Spendenkonto:
Barmherzige Brüder Bayerische Ordensprovinz KdöR, Südliches Schloßrondell 5, 80638 München
IBAN: DE57 7509 0300 0002 2995 50, Liga-Bank e. G., Verwendungszweck: „Kamerun“

Bei Spenden bis 200 Euro dient der Überweisungsbeleg zur Vorlage beim Finanzamt. Bei Spenden über 200 Euro, auf Wunsch auch bei niedrigeren Beträgen, senden wir Ihnen gerne eine Zuwendungsbestätigung zu. Bitte vergessen Sie nicht dafür Ihre vollständige Adresse anzugeben.